04 – VOM TON ZUR TASSE
Jedes Stück beginnt mit etwas ganz Einfachem: Ton.
Von dort an ist der Weg langsam. Der Ton wird von Hand geformt, angepasst und geglättet, bis seine endgültige Gestalt entsteht. Danach darf er trocknen, wird glasiert und schließlich in den Brennofen gegeben, wo die Hitze ihn in etwas Beständiges verwandelt.
Zwischen dem Anfang und dem fertigen Stück liegen viele kleine Schritte. Und vielleicht ist es genau das, was sich anders anfühlt, wenn man die fertige Tasse später in der Hand hält.
Was als Erde begann, ist zu etwas Vertrautem geworden – zu etwas, das man morgens ganz selbstverständlich vom Tisch nimmt oder an einem ruhigen Nachmittag zwischen beiden Händen hält.
Eine Tasse muss nichts Besonderes sein, um einem wichtig zu werden.
Manchmal wird sie einfach Teil des Alltags.